} ?>
1280
1160
1024
940
800
767
600
480
360
320

Diese 7 Dinge brauchst du zum Kräutersammeln

Beim Spaziergang durch den Park
wenn die Frühlingssonne mich den Berg hinauf schiebt
dem Himmel entgegen
dann weiß ich
dass ich mich nur
unter diesem blitzeblauen Frühlingshimmel
so frei fühlen kann!

 

Der Frühling ist so schön –  und die Vorfreude riesig!

Auch, weil ich endlich wieder Kräuter sammeln kann. Darum ist die Vorfreude auf zarte Veilchen, süße Schlüsselblumen, wilden Giersch und trotzige Brennnesseln jetzt umso größer!

Gerade im Frühling ist die beste Zeit, um das erste Grün zu essen. Egal ob im Salat, im Smoothie, im Saft, oder als Wildgemüse – die Kräuter dürfen und sollen auf den Tisch. Als Wildgemüse liefern die Pflanzen zahlreiche Nährstoffe und Vitamine. Die Volksheilkunde schwört außerdem auf ihre ausleitende Wirkung und nutzt sie so für Frühlingskuren.

Wer Kräuter sammeln will, braucht eigentlich nicht viel. Das Wichtigste ist etwas Zeit und Geduld. Meistens gehe ich los, weil ich frische Luft schnappen will. Beim Spaziergang finde ich die Kräuter  dann ganz „nebenbei“. Weil ich ohne Beutel und Co unterwegs bin, landen die zarten Pflänzchen in meinen Taschen. Das ist nicht immer gut, wenn ich ehrlich bin.

Darum habe ich mir einmal Gedanken gemacht, was Mann/Frau eigentlich braucht, für die Kräuter*Sammelei. Hier  habe ich eine Liste für dich zusammen getragen:

Diese 7 Dinge brauchst du zum Kräutersammeln.

 

1. Einen Stoffbeutel

Darin kannst du deine Kräuter gut transportieren.  Wenn es gut läuft, habe ich sogar mehrere dieser Beutel dabei und kann die Kräuter beim Sammeln gleich trennen. In Plastiktüten werden die Kräuter leider viel zu schnell braun.  Außerdem haben die Stoffbeutel einen weiteren Vorteil, wenn du deine Kräuter für die Wildkräuterküche sammelst. Ich mache den Beutel zu Hause einfach nass und lege ihn mit den gesammelten Kräutern in den Kühlschrank. So halten sie lange frisch.

2. Messer oder Schere

Zum Ernten von Kräutern oder Pflanzenteilen lohnt sich ein Taschenmesser, damit du die Pflanzen  nicht aus Versehen ausreißt oder beschädigst. Das ist mir anfangs bei Schafgarbe oft passiert. Diese Pflanze hat einen sehr harten Stängel und lässt sich nicht so leicht pflücken. Reißt du die Pflanze dabei mit der Wurzel aus, kann sie im nächsten Jahr nicht wieder neu austreiben. Nutze also lieber ein Messer oder eine Schere und schone so den Bestand!

3.Bestimmungsbuch

Lege dir ein Bestimmungsbuch zu, mit dem du gut zurechtkommst. So kannst du, wenn du dir unsicher bist, noch einmal nachschauen und Verwechslungen vermeiden. Eine Pflanzenbestimmungs-App ist natürlich  auch möglich.

Beliebte Bestimmungsbücher sind zum Beispiel:

  • „Was blüht denn da?“ // Kosmos Verlag
  • „Essbare Wildpflanzen““ von Guido Fleischhauer // AT Verlag

4. Trinkflasche

Gerade im Sommer und wenn du länger unterwegs bist, ist es immer gut, bei deinen ausgedehnten Kräuter-Exkursionen etwas zu trinken dabei zu haben.

5. Butterbrottüten oder kleine Gefäße

Für zarte  Blüten von z.B. Veilchen, Kastanien, Taubnessel habe ich gerne kleine Schraubgläser dabei. Sie sind klein und zart und das Sammeln kleiner Mengen mühsam. Außerdem sind einfach so empfindlich, dass ich sie für den Transport gerne in feste Gefäße sammle.

6. Zeckenschutz

Gerade nach Spaziergängen durch Wald und Wiese ist es im Anschluss unbedingt notwendig auf Zecken zu kontrollieren. Entferne die kleinen Tiere so schnell wie möglich mit einer Pinzette, möglichst innerhalb von 24 Stunden. Ich habe auch gute Erfahrungen mit Kokosöl gemacht und reibe meine Haut vorsorglich in den warmen Monaten damit ein.  Allerdings gibt das keinen 100 %-igen Schutz. Du solltest anschließend trotzdem deinen Körper auf Zecken kontrollieren.

Lange Kleidung gibt übrigens zusätzlichen Schutz vor Zeckenbissen. Außerdem gibt es im Handel auch Sprays – ähnlich wie Mückenschutz, die du nutzen kannst. Da Zecken ernstzunehmenden Krankheiten wie Borreliose und FSME übertragen, nimm dieses Thema auf jeden Fall ernst und sorge für deine Gesundheit!

7. Zeit & Geduld

Mir ist es einfach schon so oft passiert, dass ich in Eile war und noch schnell Kräuter sammeln wollte. Dann finde ich in der Regel gar nichts! Dann hilft nur eins: Durchatmen, Entschleunigen und Zeit nehmen. Ich weiß, dass das eine große Herausforderung sein kann. Kräuter und Pflanzen, die du gerne verwendest, kannst du auch in Balkonkasten, Blumentopf oder Garten ziehen. So weißt du immer, wo du sie finden kannst.

Deine Checkliste // Diese Dinge solltest du beim Kräutersammeln dabei haben:

  1. Stoffbeutel
  2. Messer oder Schere
  3. Bestimmungsbuch
  4. Trinkflasche
  5. Butterbrottüten
  6. Zeckenschutz! I
  7. Zeit & Geduld

 

Viel Spaß beim Sammeln,

Eure Susanne

Du möchtest mehr über Heilpflanzen erfahren?

Im März startet mit der Kräutersaison die Wild & Grün Online-Heilpflanzen-Ausbildung. Erlebe die magische Welt der Heilpflanzen mit allen Sinnen und im Rhythmus der Natur. Erlerne, wie du Kräutersalben, Tinkturen und aromatische Elixiere zubereitest. Lass uns gemeinsam Kräuterkuren ausprobieren, Räucherwerk herstellen und die Jahresfeste feiern!

Melde dich jetzt auf der Warteliste  an und erfahre als erster, wenn es losgeht!

 

    Kommentare sind geschlossen.