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Grüne Rezepte für Gründonnerstag

GRÜN bedeutet:

lebendig, wild und frei in den Mai tanzen
Heimatwiese unter den Füßen und sich geborgen fühlen
die Frische der Morgenluft einatmen
ein Augen-Blick, der sich im Blätterdach eines Baumes entspannt
geballte Lebenskraft, die im ersten Grün steckt

„…grün ist eine Mischung aus Sonnen-Gelb und Meeres-Blau….und ich liebe alles drei…“ (Danke an waldschwester für diesen poetischen Kommentar / Instagram)

 

Wofür steht der Gründonnerstag?

Gründonnerstag ist der Start der Kräutersaison! Das Leben beginnt. Draußen könnt ihr spüren, wie die Lebendigkeit der Natur vibriert. Jetzt ist es an der Zeit, das kuschelige Sofa und die Wolldecken hinter sich zu lassen. Auf ins Leben! Ins neue Jahr! Starte deine Projekte und Ideen JETZT! Säe die Samen und sie werden im Laufe des Jahres aufgehen.

Der Gründonnerstag ist für mich ein besonderer Tag. Ich werde mein Lieblingskleid tragen, etwas besonderes für den Frühlingsbeginn Räuchern, mir etwas Zeit nehmen zum Sinnieren und ich werde etwas grünes Kochen! Ganz unbedingt. Denn in den Kräutern, die jetzt geerntet werden steckt die geballte Lebenslust des Frühlings.

 

Mein Menüvorschlag für den Gründonnerstag

Dazu gibt es bei mir Brause aus dem Waldmeister-Sirup vom letzten Jahr.

 

Rezept: Brennnessel-Omelett mit Kürbiskernen und Möhren

Meistens ernähre ich mich tatsächlich vegan. Doch manchmal müssen es Eier sein! Die besorge ich mir am liebsten vom Bauern mit vertrauenswürdiger Tierhaltung. An Gründonnerstag darf es dann also auch mal ein Omelett sein. Und ehrlich gesagt, nur so isst mein Sohn Brennnesseln.

Zutaten (2 Portionen)

  • 2 Bio-Eier
  • 1 Möhre, geraspelt
  • 1 Handvoll Kräuter (am liebsten Brennnessel), gewaschen und gehackt
  • 2 EL Vollkornmehl
  • 100 ml Buttermilch oder Wasser
  • 2 EL gehackte Kürbiskerne
  • Salz + Pfeffer
  • 1 EL Schinkenwürfel nach Belieben

Zubereitung

  • die Eier trennen, das Eiweiß aufschlagen
  • Eigelb, Möhrenraspel, Mehl, Kräuter, Salz, Pfeffer, Buttermilch in einer Schüssel mischen
  • Eischnee darunter heben
  • Öl in einer Pfanne erhitzen
  • die Mischung in die heiße Pfanne gießen und bei  mittlerer Hitze mit Deckel braten, Achtung! nicht anbrennen lassen!
  • wenn die Masse gestockt ist, oder von unten droht zu dunkel zu werden, viertele ich den „Fladen“ und wende die Stück in der Pfanne. Man kann sie auch mit 2 Holzlöffeln weiter in kleine Teile teilen und noch kurz weiter braten bis alles schön durch ist.

Guten Appetit!

 

 

Haben Dir meine Tipps geholfen? Hinterlasse doch einen Kommentar 🙂

Deine Susanne

 

 

 

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