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Rauchnächte sind geheimnisvoll

Dezember // Was sind eigentlich die Rauhnächte?

Die Rauhnächte sind 12 Nächte in der Zeit zwischen dem 21.12. und dem 06.01. . Es sind die Tage zwischen den Jahren, wenn das alte Jahr noch nicht richtig zu Ende ist und das Neue nicht begonnen hat…..

Wenn die Tage um Weihnachten dunkel und trübe bleiben
feiern wir unser Lichterfest – Weihnachten. Denn Licht schenkt Hoffnung, Wärme und Orientierung. Es ist die dunkelste Zeit des Jahres. Aber mit der Wintersonnenwende am 21.12. werden die Tage wieder länger.

Jetzt ist eine wichtige Zeit zur inneren Einkehr.

Die Natur steht hält inne. Rauhreif glitzert.
Um gut in das neue Jahr zu starten, ist es wichtig, das alte Jahr zu verabschieden. Die Rauhnächte sind eine Zeit für dich, die du gut für eine Pause aus dem hektischen Alltag nutzen kannst. Die Menschen nutzten diese Tage für gemeinsame Zeit in der Familie, Geschichten erzählen, Orakeln, Träumen, Ideen sammeln für das neue Jahr, Winterspaziergänge und natürlich für das Räuchern!

Wie kannst dich gut auf das neue Jahr vorbereiten?

  • bringe deine Wohnung in Ordnung
  • entrümpele & putze
  • gib geborgte Dinge zurück
  • gibt es Streit, den du klären möchtest?
  • bringe deinen „Schreibtisch“ in Ordnung: Steuern, Versicherungen, usw.
  • besorge dir alles, was du für die Rauhnächte benötigst: Räucherwerk, ein Tagebuch, evtl. Märchenbücher, Orakelkarten, …

Warum wird geräuchert?

Das Räucher hat eine alte Tradition. Es wird aus verschiedenen Gründen geräuchert: um Essen haltbar zu machen, um die Raumluft zu desinfizieren, um Gebete zu intensivieren, oder um die guten Geister anzulocken. Es gibt natürlich eine Vielzahl von Räucherwerk im Handel. Aber eigentlich kann geräuchert werden, was deiner Nase gefällt: Thymian, Wacholderbeeren, Rosmarin, Tannennadeln, Holunderblüten, Lorbeerblätter, oder auch Harze vom Weihrauchbaum oder von der Lärche sind zum Beispiel möglich.

Wer mehr über die Wirkungen der einzelnen Räucherpflanzen erfahren möchte, dem kann  ich dieses Buch „Räucher mit heimischen Kräutern“  von Marlies Bader sehr empfehlen.

Wie wird geräuchert?

Zum Räuchern benutze ich gerne ein Räucherstövchen. Wer es einfach mag und etwas rumprobieren möchte, kann auch ein altes Teesieb benutzen. In das Teesieb werden die Kräuter gelegt und über eine Kerze gehalten. Dafür solltest du eine feuerfeste Unterlage benutzen, oder einen Keramikteller bereit stellen, falls die Kräuter „Feuer fangen“.

Die Flamme der Kerze läßt die Gerüche der Pflanzen frei. Probiere es aus!

So sieht mein Räucherstovchen aus:

 

Ich bin übrigens ein großer von (Traum)Tagebüchern

für diese Zeit, um Ideen, Gedichte, Geschichten, Rezepte oder Dingen, die mich berühren oder beschäftigen aufzuschreiben. So ein Heft könnt ihr Euch leicht selber basteln und es ist ein tolles Geschenk zu Weihnachten. Hier findet Ihr eine Anleitung für ein (Traumtagebuch)

Tagebuch

 

Du möchtest mehr über Heilpflanzen erfahren?

Dann melde Dich für eine Veranstaltung der Kräuterwerkstatt an, um die Fülle der Jahreszeiten zu erleben. Außerdem biete ich eine intensive Heilpflanzen-Ausbildung (anerkannt als Bildungsurlaub) in und um Potsdam und Berlin an.

Verlinkt bei den Naturkindern

 

 

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