21.12. 2016 Räuchern mit Kräutern und Gewürzen

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Die Dunkelheit legt sich bleiern auf die Seele. Kleine Kerzenlichter geben Hoffnung. Hoffnung auf warme Sonnenstrahlen, auf lichtdurchflutete Sommertage und darauf, dass das Licht und das Leben in die erstarrte Natur zurück kehren.

So ist Weihnachten ein Lichterfest. Duftschwerer Rauch umschmeichelt die Seelen, trägt dunkle Gedanken fort und vertreibt melancholische Geister.

Also was gibt es schöneres aus die Kerzen und Lichter in der Wohnung anzuzünden und zu räuchern? Allerdings mag ich den Geruch vieler handelsüblichen Räucherkegel bzw. Stäbchen nicht. So habe ich viel rumprobiert und angefangen einheimische Kräuter und exotische Gewürze aus meinem Schrank zu räuchern. Dafür benutze ich einfach ein Teesieb aus Metall, dass ich über eine Kerze halte. Sobald die Kräuter warm werden, fangen sie wunderbar an zu duften.

Probiert es aus und traut Eurer Nase – sie wird Euch sagen, was gut tut. Meiner Nase gefallen jedes Jahr andere Kräuter. In diesem Jahr sind meine Favoriten: Beifußkraut, Angelikawurzel, Wacholderbeeren, Sternanis und Zimtstangen.

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Die Kräuter sollten auf jeden Fall getrocknet sein. Da einige Kräuter schnell brennen, habe ich immer ein kleines feuerfestes Schälchen daneben stehen.

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Geschenketipp
Füllt die Kräuter in eine dekoratives Glas. Zusammen mit dem Tagebuch für die Rauhnächte ist es ein hübsches Geschenk. Wer mag, kann auch eine schöne Kerze und ein kleines Metallsieb dazu verschenken.

Verlinkt bei den Naturkindern

Ich wünsche Eich schöne Weihnachten.
Bis bald, Eure Susanne

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